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	<title>Synapsensalat &#187; Die lieben Mitmenschen</title>
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	<description>Onkel Mo und sein gesteigerter Mitteilungsbedarf</description>
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		<title>Selbstbeförderung</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 12:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die lieben Mitmenschen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Welt und so]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kleiner Nachtrag noch zu der Wikileaks-Veröffentlichung; genauer gesagt zu ihrem Namen: Cablegate. &#160; Ich finde die (Un)sitte, jedem zweiten Skandal und Skandälchen einen Namen zu geben, an den die Silbe -gate drangeklatscht wird, unsäglich genug. Diesen Namen aber selbst zu vergeben, meiner Vermutung nach in der Absicht, das Geschehen in den Skandalstatus zu erheben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleiner Nachtrag noch zu der <a href="http://blog.onkel-mo.de/2010/11/ein-gefahrlicher-kurswechsel/">Wikileaks-Veröffentlichung</a>; genauer gesagt zu ihrem Namen: <em>Cablegate</em>.<br />
&nbsp;<br />
Ich finde die (Un)sitte, jedem zweiten Skandal und Skandälchen einen Namen zu geben, an den die Silbe <em>-gate</em> drangeklatscht wird, unsäglich genug.<br />
Diesen Namen aber selbst zu vergeben, meiner Vermutung nach in der Absicht, das Geschehen in den Skandalstatus zu erheben, finde ich allerdings noch eine ganze Ecke schlimmer.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Inkompetenzzentrum</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 17:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die lieben Mitmenschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hermes ist echt unglaublich. &#160; In den letzten zwei Monaten haben sie es tatsächlich geschafft, in meiner persönlichen Fähigkeitsrangliste der Paketzusteller deutlich an DPD vorbeizuziehen. Auf dem Weg nach unten. &#160; Der Spaß fing Mitte September an. Wir hatten bei Ebay etwas praktisches, aber geringfügig sperriges ersteigert, in einem so ungewöhnlichen Format, dass ein Versand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hermes ist echt unglaublich.<br />
&nbsp;<br />
In den letzten zwei Monaten haben sie es tatsächlich geschafft, in meiner persönlichen Fähigkeitsrangliste der Paketzusteller deutlich an DPD vorbeizuziehen. Auf dem Weg nach unten.<br />
&nbsp;<br />
Der Spaß fing Mitte September an. Wir hatten bei Ebay etwas praktisches, aber geringfügig sperriges ersteigert, in einem so ungewöhnlichen Format, dass ein Versand per DHL unverhältnismäßig teuer geworden wäre. und da man per Hermes gute 15 Euro Versand sparen konnte, hat der Verkäufer das Paket mit eben diesem Verein zu uns geschickt.<br />
Oder, genauer: er hat es ihnen übergeben, in der Annahme, dass sie es zu uns schicken würden.<br />
&nbsp;<br />
Angekommen ist es <em>bei uns</em> jedenfalls nicht.<br />
<span id="more-1836"></span>&nbsp;<br />
Nach gut 10 Tagen stand im Trackingsystem bei Hermes immer noch &#8220;die Sendung befindet sich in der Zustellung&#8221;. Anstatt dass aber das Paket irgendwann bei uns ankam, erreichte uns (bzw. mich) ein <em>Brief</em> von Hermes, adressiert an &#8220;MORITZ VIETHOCR&#8221;, mit dem Inhalt, dass meine Adresse anscheinend nicht existiere und daher mein Paket nicht zugestellt werden könne.<br />
&nbsp;<br />
Ich möchte an dieser Stelle nochmal besonderes Augenmerk darauf lenken, dass sie einen Brief an die Adresse geschickt haben, die laut ihrem Fahrer nicht existiert, um mich auf diesen Zustand hinzuweisen.<br />
&nbsp;<br />
Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass mein Name auf der Adresse nicht ganz richtig war, sondern sich ein paar übeflüssige Buchstaben an meinen Nachnamen geklebt hatten. Weiter Eingeweihten (wie mir) werden die Buchstaben &#8220;OCR&#8221; auch einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Texterkennung">Hinweis</a> darauf geben, wie diese dahingekommen sein könnten, aber da das nicht weiter zur Sache beträgt und den Laienleser eher verwirren könnte, werde ich nicht weiter darauf eingehen. Nichtsdestotrotz wohnen in unserem durchaus auffindbarem Haus außer uns genau sieben Parteien, von denen exakt keine einen Vor- oder Nachnamen hat, der den meinen auch nur ähnlich ist. &#8220;Adresse gibt&#8217;s nicht&#8221; führe ich daher allein auf die Unfähigkeit des Fahrers zurück, in die richtige Einfahrt einzubiegen.<br />
Also direkt mal bei Hermes angerufen. Paketnummer durchgegeben, und den freundlichen Herrn auf der anderen Seite beim Versuch, den falschen Nachnamen auszusprechen, unterbrochen, bevor er bleibende Schäden an der Zunge davonträgt. Nachdem das mit dem falschen Namen geklärt und eine Neuzustellung in Auftrag gegeben war, hab ich mir nicht verkneifen können, nachzufragen, warum es denn möglich sei, einen Brief an die Adresse zuzustellen, ein Paket aber nicht. Er antwortete sinngemäß etwas in der Richtung von &#8220;Solche Briefe verschicken wir über die Post, weil die doch meist andere Möglichkeiten haben, eine Adresse aufzufinden.&#8221; Zu Deutsch: &#8220;wir wissen, dass unsere Fahrer nicht unbedingt die besten darin sind, und wenn die eine Adresse nicht finden, heißt das noch nicht viel.&#8221;<br />
&nbsp;<br />
Die Adresse zu korrigieren hat natürlich nicht dazu geführt, dass das Paket bei mir ankommt.<br />
&nbsp;<br />
Mein Verdacht mit &#8220;Der Fahrer ist kognitiv zu beeinträchtigt, um an der richtigen Stelle abzubiegen&#8221; war anscheinend richtig, denn nach weiteren 5 Tagen war das Paket immer noch nicht da, sondern inzwischen zweimal wieder zum Depot zurückgekehrt, einmal davon mit &#8220;Adresse existiert nicht&#8221; (die Paketverfolgung wird offensichtlich bei dem Verein per Hand &#8220;gepflegt&#8221;). Daher hat mein wertes Weib bei dem Laden angerufen, um sie zu bitten, das Paket doch einfach in die Hermesfiliale im Supermarkt auf meinem Arbeitsweg zu liefern.<br />
Das hätten sie auch gerne getan. Wenn sie denn nicht der Meinung gewesen wären, dass es eher schlecht um das Vorhandensein dieser Filiale bestellt wäre. Also haben sie das Paket an die nächstgelegene Filiale ausliefern lassen. Direkt am Rhein, eine knapp zehnminütige Autofahrt durch eine 30-Zone entfernt (für Ortskundige: am Ende der Plittersdorfer Straße).<br />
Da ist es dann wenigstens angekommen. Der Händler hat es mir mit den Worten &#8220;oh, da warten sie schon ein bisschen was länger drauf, oder?&#8221; übergeben.<br />
&nbsp;<br />
Die Adresse auf dem Paket war übrigens die richtige; der Fehler muss also tatsächlich intern bei Hermes passiert sein.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Hermes hat sich dann wenigstens um Kundenservice bemüht, indem sie uns zwei Versandgutscheine geschickt haben. Nette Geste zwar, aber wenn ich gerade extrem unzufrieden mit einem Versandunternehmen bin, dann ist das letzte, was ich tun will, genau den Haufen zur Beförderung meiner Pakete zu verpflichten.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Keine Woche später hatten wir dann wieder das Glück, eine Lieferung über Hermes geschickt zu bekommen, diesmal über einen Webshop. Genauer: -der geneigte Leser wird es sich denken- geschickt, aber <em>nicht</em> geliefert zu bekommen. Diesmal zeigte sie Sendungsverfolgung an, dass das Paket auf dem Weg zu unserer Haustüre wäre, nachdem es sieben Tage untätig in der Zentrale gelegen hatte; allerdings nur um am nächsten Tag um den Hinweis ergänzt zu werden, dass man ja versucht hätte, es zuzustellen, aber niemand zu Hause gewesen wäre.<br />
Lustigerweise saßen zu dem angegebenen Zeitpunkt Astrid und ich gerade beim Mittagessen. Geklingelt hat niemand. (Und auch sonst war Astrid den ganzen Tag zuhause).<br />
&nbsp;<br />
Diese Meldung wiederholte sich für die nächsten zwei Tage, bis es mir zu bunt wurde und ich nochmal beim Kundendienst angerufen habe. Seltsamerweise war der Hotlinemitarbeiter erstaunlich offen und meinte, dass das &#8220;nicht zu Hause&#8221; lediglich &#8220;aus PR-Gründen&#8221; (Zitat) eingetragen würde, in Wirklichkeit hätte der Fahrer es zeitlich nicht mehr geschafft und sei mit dem Paket zur Zentrale zurückgekehrt.<br />
Aha.<br />
Ich weiß ja nicht, wie es anderen geht, aber ich halte offensichtliche Lügen für eher schlechte PR.<br />
&nbsp;<br />
Ich hab den guten Herrn dann gebeten, das Paket doch einfach in die Hermesfiliale im Supermarkt auf meinem Arbeitsweg zu liefern. Komischerweise waren sie diesmal über die Existenz dieser Filiale informiert und meinten, dass das Paket allerspätestens am Montag um 15 Uhr (es war Donnerstag) da sein würde.<br />
War es natürlich nicht.<br />
Am Dienstag auch nicht.<br />
Nächster Anruf. &#8220;Morgen Abend ist es auf jeden Fall da.&#8221; &#8211; &#8220;Ja, die Aussage kenn ich schon&#8221;.<br />
Ich hab dann am Donnerstag Abend nochmal geguckt, und siehe da: es war tatsächlich mittags angekommen.<br />
&nbsp;<br />
Inzwischen waren fast drei Wochen vergangen.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Nach dieser Aktion waren wir im Besitz von insgesamt drei Versandgutscheinen. Wenigstens versuchen sie, sich zu entschuldigen.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Den Vogel abgeschossen haben sie allerdings letzte Woche.<br />
Anscheinend um zu beweisen, wie berechtigt meine Skepsis gegenüber der &#8220;Wiedergutmachung&#8221; durch Versandgutscheine ist.<br />
&nbsp;<br />
Wir haben etwas über Ebay verkauft, und einen der Versandgutscheine genutzt, um das Paket auf Reisen zu schicken.<br />
Weite, nicht unbedingt zielführende Reisen.<br />
Wir haben das Paket in einen Karton von einem alten Amazon-Paket verpackt. Natürlich nicht, ohne vorher den Adressaufkleber zu entfernen und durch den Hermes-Aufkleber zu ersetzen &#8211; man will ja nicht, dass es irgendwo ankommt, wo es nicht hin soll.<br />
Eine Woche, nachdem wir das Paket losgeschickt hatten, meldete sich der Käufer, dass da Paket noch nicht angekommen sei. Sendungsverfolgung angeschmissen &#8211; das Paket steht als &#8220;ausgeliefert&#8221; da. In Bad Hersfeld. Es sollte nach Stuttgart.<br />
&nbsp;<br />
Bei &#8220;Bad Hersfeld&#8221; haben allerdings ein paar Glocken geklingelt &#8211; den Name liest man gelegentlich im Zusammenhang mit Paketen von einem gewissen Versandhändler.<br />
Mal wieder Servicezentrale angerufen und Verdacht bestätigen lassen &#8211; Hermes hat es geschafft, den Adressaufkleber komplett zu ignorieren, sondern anscheinend lediglich auf die Verpackung (ein wiederverwerteter Amazon-Karton) geschaut und das Paket somit zum Amazon-Retourenservice geschickt.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Das lasse ich jetzt erstmal sacken.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Freundlicherweise haben wir eine Nummer vom Amazon-Service mit Rückruffunktion gekriegt, und die netten Menschen da haben für die richtige Auslieferung gesorgt.<br />
&nbsp;<br />
Wir haben noch zwei Versandgutscheine. Mal gucken, was wir damit noch erleben.<br />
DHL wird sich jedenfalls anstrengen müssen, um den Thron der unfähigsten Versanddienste zurückerobern zu können.</p>
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		<title>Randnotiz (LXXXIII)</title>
		<link>http://blog.onkel-mo.de/2010/08/randnotiz-lxxxiii/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 18:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die lieben Mitmenschen]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwie empfinde ich einen gewisse Bewunderung für Super&#173;markt&#173;werbe&#173;durch&#173;sagen&#173;sprecher, die den Satz &#8220;Coole Angebote bestimmen jetzt den Markt!&#8221; mit dem üblichen fröhlich-jauchzenden Ton vortragen können, ohne dabei vor Lachen am Boden zusammenzubrechen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie empfinde ich einen gewisse Bewunderung für Super&shy;markt&shy;werbe&shy;durch&shy;sagen&shy;sprecher, die den Satz <em>&#8220;Coole Angebote bestimmen jetzt den Markt!&#8221;</em> mit dem üblichen fröhlich-jauchzenden Ton vortragen können, ohne dabei vor Lachen am Boden zusammenzubrechen.</p>
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		<title>Katholische Hassprediger dürfen auch weiblich sein</title>
		<link>http://blog.onkel-mo.de/2010/07/katholische-hassprediger-durfen-auch-weiblich-sein/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 07:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die lieben Mitmenschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eva Herman hat sich ja in den letzten Jahren immer wieder dadurch hervorgetan, dass sie haarsträubende Sachen meinte vertreten zu müssen; im Grunde war sie mir aber immer herzlich egal. Reaktionäre dürfen auch ihre Meinung haben, so hanebüchen sie auch sein mag. Jetzt allerdings hat sie sich in einem Artikel im Online-Auftritt des Kopp-Verlages (der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eva Herman hat sich ja in den letzten Jahren immer wieder dadurch hervorgetan, dass sie haarsträubende Sachen meinte vertreten zu müssen; im Grunde war sie mir aber immer herzlich egal. Reaktionäre dürfen auch ihre Meinung haben, so hanebüchen sie auch sein mag.<br />
Jetzt allerdings hat sie sich in einem <a href="http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/sex-und-drogenorgie-loveparade-zahlreiche-tote-bei-sodom-und-gomorrha-in-duisburg.html">Artikel im Online-Auftritt des Kopp-Verlages</a> (der z.B. als &#8220;rechts-esoterisch-weltverschwörerisch&#8221; <a href="http://www.jpberlin.de/tueinfo/cms/node/18826">beschrieben wird</a>) über die Todesfälle in der Massenpanik auf der Loveparade am letzten Wochenende ausgelassen. Der Großteil des Artikels ist zwar haarsträubend, aber nicht unbedingt aufregenswert (oder gar überraschend). Wie gesagt, Reaktionäre dürfen auch eine Meinung haben.<br />
&nbsp;<br />
Mit den nachfolgenden Sätzen hört allerdings nicht nur der Artikel, sondern so ziemlich alles auf:<br />
<em>&#8220;Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen!&#8221;</em><br />
&nbsp;<br />
Selbst ein halbherzig nachgeschobenes <em>&#8220;Grauenhaft allerdings, dass es erst zu einem solchen Unglück kommen musste.&#8221;</em> kann das nicht mehr geraderücken.<br />
&nbsp;</p>
<div style="margin: 15px;"><em><strike>Sehr geehrte</strike> Frau Herman,<br />
Sie atmen nach diesem Unglück also auf?<br />
Sie mögen sich zwar offensichtlich für sehr religiös halten, aber ebenso offensichtlich haben Sie <u>nichts</u> von dem verstanden, was in Ihrem Büchlein im Neuen Testament geschrieben wird.<br />
Ein kleiner Tip: Menschenverachtung ist nicht dabei.<br />
</em></div>
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		<item>
		<title>Danke, liebe SWB</title>
		<link>http://blog.onkel-mo.de/2010/07/danke-liebe-swb/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 22:07:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Die lieben Mitmenschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für eine Scheiße. Es hätte sehr glatt gehen können. Jetzt, wo aufgrund gewisser Unfähigkeiten keine Fanrandale zu erwarten gewesen wären und wo der grottige Schienenersatzverkehr nicht mehr verkehren muss, hätte die Rückfahrt ganz einfach sein sollen. Fünf Minuten zur Haltestelle laufen, 15 Minuten Bahnfahren, und wieder 10 Minuten von der Haltestelle zur Wohnung. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was für eine Scheiße.</p>
<p>Es hätte sehr glatt gehen können. Jetzt, wo aufgrund gewisser Unfähigkeiten keine Fanrandale zu erwarten gewesen wären und wo <a href="http://blog.onkel-mo.de/2010/05/schlaf-ist-ja-auch-uberbewertet/">der grottige Schienenersatzverkehr</a> nicht mehr verkehren muss, hätte die Rückfahrt ganz einfach sein sollen. Fünf Minuten zur Haltestelle laufen, 15 Minuten Bahnfahren, und wieder 10 Minuten von der Haltestelle zur Wohnung.<br />
Aber beim Museum König, also etwa auf halber Strecke, hielt die Bahn an. Es kam eine Durchsage:<br />
<em>&#8220;So liebe Fahrgäste, ich habe gerade von der Zentrale gesagt gekriegt, dass ich Fahrverbot habe. Es geht also nicht weiter.&#8221;</em><br />
Ungläubige bis genervte Blicke allerseits.<br />
Und alle bleiben sitzen, da man weitere Durchsagen erwarte vom Typ &#8220;geht in 20 Minuten weiter&#8221; oder &#8220;Ersatzverkehr ist unterwegs&#8221; oder zumindest etwas im Sinne von &#8220;Wir haben auch keine Ahnung, was jetzt passiert&#8221;.<br />
Was kam, war der Satz: <em>&#8220;An die Leute, die jetzt sitzen bleiben: ich habe auch keine Lust, hier zu übernachten.&#8221;</em><br />
Danke, sehr freundlich.</p>
<p>Also raus und nach oben, man kennt das Spiel ja inzwischen.<br />
Mit Ersatzverkehr war auch nicht zu rechnen, aber zum Glück weiß ich aus früheren Aktionen, dass 200m weiter eine Haltestelle ist. Zwar für den Bummelbus nach Godesberg, aber besser im Bus bummeln als eine Stunde zu laufen.</p>
<p>Wenn denn ein Bus gekommen wäre.<br />
Stattdessen sind 5 Mannschaftswagen der Polizei mit Blaulicht an uns vorbeigerast.<br />
Daran lag&#8217;s also</p>
<p>Nach 20 Minuten und zwei nicht gekommenen Bussen war es mir dann zu blöd. Lauf ich halt, hab ja Musik.<br />
Nach einer Minute war dann der Akku vom Player leer.<br />
Natürlich.</p>
<p>Ersatzverkehr: immer noch nicht in Sicht.</p>
<p>Daumen raus halten: fruchtlos (auch an Stellen, wo man durchaus bequem anhalten könnte).</p>
<p>Also hab ich mir am Museumsplatz ein Taxi genommen.<br />
10 Euro ärmer, danke schön.<br />
Und die 2,40€ für&#8217;s Bahnticket waren auch super investiert, wirklich.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
Ein durchaus passender Ausklang eines ab 20.30h wirklich miserablen Abends.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Analog is nich immer besser</title>
		<link>http://blog.onkel-mo.de/2010/06/analog-is-nich-immer-besser/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 11:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die lieben Mitmenschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hab das Gefühl, dass Aldi neuerdings auf Analog umgestellt hat. Zumindest seine Steinofenpizza. Dem Geschmack (bzw. seiner Abwesenheit) nach ist da nämlich nicht nur Analogkäse und Analogschinken drauf, sondern auch Analogtomatensoße, Analogsalami (mit Salz gestreckt) und Analogpilze; das ganze dann auf Analogteig. Könnte man auch direkt die Verpackung essen. Bisschen Salz drauf, und sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hab das Gefühl, dass Aldi neuerdings auf Analog umgestellt hat.<br />
Zumindest seine Steinofenpizza.</p>
<p>Dem Geschmack (bzw. seiner Abwesenheit) nach ist da nämlich nicht nur Analogkäse und Analogschinken drauf, sondern auch Analogtomatensoße, Analogsalami (mit Salz gestreckt) und Analogpilze; das ganze dann auf Analogteig.</p>
<p>Könnte man auch direkt die Verpackung essen.<br />
Bisschen Salz drauf, und sie schmeckt genauso. Hat nur weniger Fett.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der schlechteste Geiger der Welt</title>
		<link>http://blog.onkel-mo.de/2010/06/der-schlechteste-geiger-der-welt/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 19:57:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Die lieben Mitmenschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ich meinen Job gewechselt habe gehe ich jeden Tag mindestens zwei mal durch die Godesberger Innenstadt. Ein Arbeitsweg, den ich eigentlich recht gern habe; er führt direkt an meinem Lieblingsteeladen vorbei (das ist eine Geschichte für ein ander Mal), ist autofrei, und ich kann auf dem Weg einkaufen gehen. Ausserdem mag ich es, Gespräche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich meinen Job gewechselt habe gehe ich jeden Tag mindestens zwei mal durch die Godesberger Innenstadt. Ein Arbeitsweg, den ich eigentlich recht gern habe; er führt direkt an meinem Lieblingsteeladen vorbei (das ist eine Geschichte für ein ander Mal), ist autofrei, und ich kann auf dem Weg einkaufen gehen. Ausserdem mag ich es, Gespräche in vielen verschiedenen Sprachen zu hören; eine Hinterlassenschaft des ehemaligen Status als Diplomatenviertel.<br />
Und gelegentlich finden sich dort Straßenmusiker ein. Straßenmusikern kann ich durchaus etwas abgewinnen, wenn sie wirklich gut sind. Und das sind einige von ihnen. Allerdings gibt es da zwei deutliche Ausnahmen: die obligatorischen Panflötenindianer mit Betulichkeitsmusik aus 90er-Jahre-Fernsehwerbung, und der schlechteste Geiger der Welt.</p>
<p>Über erstere braucht man ja keine weiteren Worte zu verlieren, aber zweiterer bedarf einer Erklärung, denke ich.<br />
Zuallererst schafft er es, jeden zweiten oder dritten Ton quietschen oder kratzen zu lassen. So weit nicht besonderes, das beherrscht so ziemlich jeder Straßengeiger. Was ihn aber hervorhebt, ist seine (wie ich hoffe) einzigartige Begabung, bekannte Melodien durch Betonung an völlig unsinnigen Stellen sowie scheinbar wahllose Tempiwechsel so zu entstellen, dass sie lediglich als belangloses Gefiedel wie von einem Zehnjährigen, der einfach orientierungslos Töne aneinanderreiht, erscheinen. Manchmal, wenn man sich konzentriert, kann man erkennen, welches Stück da gerade malträtiert wird.<br />
Aber halt auch nur manchmal.</p>
<p>Dann doch lieber Panflötenindianer.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seriously? (II)</title>
		<link>http://blog.onkel-mo.de/2010/04/seriously-ii/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 15:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die lieben Mitmenschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der eigentlich geräumige Briefkasten war ansonsten leer. Waren übrigens Vertragsunterlagen drin. Mit Umschlag aus Kartonpapier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img src="http://www.onkel-mo.de/images/seriously_ii.jpg" alt="Seriously?" style="border: 1px solid black; margin: 10px;"/><br />
</center></p>
<p>Der eigentlich geräumige Briefkasten war ansonsten leer.</p>
<p>Waren übrigens Vertragsunterlagen drin. Mit Umschlag aus Kartonpapier.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Randnotiz (LXXVIII)</title>
		<link>http://blog.onkel-mo.de/2010/04/randnotiz-lxxviii/</link>
		<comments>http://blog.onkel-mo.de/2010/04/randnotiz-lxxviii/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 16:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die lieben Mitmenschen]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.onkel-mo.de/?p=1702</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin immer wieder aufs neue unangenehm erstaunt, wenn mir bewusst wird, welch geringe Verbreitung die überaus schätzenswerte Kunst der Toilettenbürstenbenutzung anscheinend erfahren hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin immer wieder aufs neue unangenehm erstaunt, wenn mir bewusst wird, welch geringe Verbreitung die überaus schätzenswerte Kunst der Toilettenbürstenbenutzung anscheinend erfahren hat.</p>
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		<title>Verantwortung</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 21:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Mo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die lieben Mitmenschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir waren auf dem Rückweg vom IKEA. Zum zweiten Mal diese Woche, wie das schonmal passiert, wenn man an einem Tag hinfährt und zuhause beim Aufbau feststellt, dass man ein wichtiges Kleinteil vergessen hat. (Nebenbei: um kurz vor 8 unter der Woche im IKEA zu sein ist super. Dann ist der Laden ungefähr so leer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren auf dem Rückweg vom IKEA. Zum zweiten Mal diese Woche, wie das schonmal passiert, wenn man an einem Tag hinfährt und zuhause beim Aufbau feststellt, dass man ein wichtiges Kleinteil vergessen hat. (Nebenbei: um kurz vor 8 unter der Woche im IKEA zu sein ist super. Dann ist der Laden ungefähr so leer wie ein Karnevalsgeschäft an Aschermittwoch).</p>
<p>Ich bog von der B9 ab, in die Rheinallee und dann auf die Straße, die hinter der Museumsmeile parallel zur Bahntrasse verläuft. Diese Straße ist viel angenehmer zu fahren, weil da wesentlich weniger los ist als auf der Bundesstraße, auf der man zwar 70 fahren dürfte, es aber selten kann, weil sie vollgestopft ist mit Ampeln und Autofahrern, die nicht ganz verstanden haben wie das mit Verkehr funktioniert. Ein Mitglied dieser Personengruppe schien sich allerdings gerade vor mir dafür entschieden zu haben, auch diesen Weg einzuschlagen. Er schlich förmlich um die Kurve, und ich jubelte schon innerlich, anscheinend hinter einem Rentner herjückeln zu dürfen. Die Karre passte dazu.<br />
<span id="more-1637"></span><br />
Die Rentnertheorie revidierte ich ziemlich bald darauf und ersetzte sie durch ein großes Fragezeichen. Die Person fing nämlich an, gemächlich zur linken Straßenseite rüberzufahren und dort zu bleiben. Wir fragten uns, ob er der Meinung wäre, noch auf der B9 zu sein und zwei Fahrspuren zur Verfügung zu haben oder vielleicht auf der Such nach einem Parkplatz wäre (was zum langsamen Tempo gepasst hätte). <em>Was macht der da?</em> Nachdem er keinerlei Anstalten machte, wieder auf die ihm zugedachte Spur zu wechseln, gab ich einmal Lichthupe, woraufhin er wieder nach rechts fuhr. Dort aber nicht lange blieb.<br />
Das Spiel wiederholte sich zweimal, bis nach einiger Zeit an einer Ampel Gegenverkehr kam. Auf dessen Spur er sich wieder befand.<br />
Ich stellte mich (mit großzügigem Sicherheitsabstand) auf die Hupe, woraufhin er laaangsam wieder nach recht fuhr, und der Gegenverkehr mit einer Vollbremsung einen Kontakt der etwas ungesunderen Art vermeiden konnte. Hätte ich nicht gehupt, hätte es geknallt.<br />
Anscheinend war der nicht wirklich nüchtern.<br />
Als die Person danach <em>wieder</em> rüberdriftete wurde es uns zu bunt, und wir riefen die Polizei an. Ich bin zwar kein Freund davon, wenn jemand jeden kleinen Fehltritt oder Regelmissachtung direkt &#8220;meldet&#8221;, aber das hier konnten wir nicht mehr verantworten. Diese Person musste aus dem Verkehr gezogen werden, im wahrsten Sinne des Wortes. Auch wenn wir an der nächsten Ecke hätten abbiegen müssen, fuhren wir also hinter ihm her und teilten dem netten Beamten am Telefon fortwährend mit, wo wir sind.</p>
<p>Ich habe jemanden verfolgt.</p>
<p>Nach knapp 5 Minuten (gut, wenn man sich in der Gegend auskennt und genau beschreiben kann, auf welcher Straße man in welche Richtung fährt) schwenkten an einer Kreuzung zwei Wagen hinter uns ein. Der Kerl fuhr zwar nicht mehr in den Gegenverkehr, aber immer noch seehr gemächlich. Als er dann in die nächste Seitenstraße abbiegen wollte und das in einem Tempo tat, dass er ohne weiteres auch hätte festrosten können, wurden wir nach unserem Kennzeichen gefragt, und als wir es durchgaben, ging hinter uns das Blaulicht von den beiden Streifenwagen an, sie bogen ab und hielten ihn nach 20m an.<br />
Wir sollten dann in der Nähe warten, und nach 5 Minuten bekamen wir einen Anruf, dass wir nicht mehr gebraucht würden. Was mit dem Kerl jetzt war, wurde uns leider nicht verraten.</p>
<p>Man macht sich dann schon Gedanken, ob man gerade nicht zu unrecht jemanden denunziert hat. Ob da überhaupt was war. Oder ob es überhaupt richtig und nötig war anzurufen, schließlich ist danach ja nicht mehr passiert, und es sah aus, als ob er gerade in seine Heimatstraße eingebogen wäre.<br />
Allerdings war es meines Erachtens nach viel zu wahrscheinlich, dass er doch noch gegen irgendwas oder irgendjemand fährt, und daher bin ich der Meinung, dass wir das richtige getan haben.<br />
Nur würde ich wirklich gerne wissen, was war.</p>
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