Oktober 2009


Gute Idee: Den Besitzer eines Email-Kontos per Mail darauf hinweisen, dass das Postfach bald voll ist.
Schlechte Idee: Selbiges so oft zu wiederholen, bis tatsächlich kein Platz mehr ist.

[Ja web.de, ich gucke dich an.]

Ich bin jedes mal aufs neue angenervt, wenn ein Bankautomat 50 Euro in einem Schein ausspuckt.

Ich war am Wochenende in Marburg.
Eine nette kleine Stadt, hübsch gelegen im schwer zu erreichenden Nichts im Lahntal, mit einem Schloß, dass über einer hübschen historischen Altstadt trohnt. Und mit vielen Treppen. Wie Jacob Grimm schon sagte:


Marburg

(Wobei ich das mit dem „häßlich“ nicht ganz unterschreiben kann).
 
Die meisten (aber längst nicht alle) dieser Tausend TreppenTM befinden sich in kleinen, urigen Gassen, was der Altstadt (bzw. „Oberstadt“) noch einen Tick mehr Flair verleiht.
Zwar hat Marburg eine ansehnliche Liste bekannter Persönlichkeiten (was nicht zuletzt auf die Universität zurückzuführen ist), jedoch scheint sich die Stadt vor allem auf die Brüder Grimm zu konzentrieren, die lediglich wenige Jahre dort verbracht haben. Als Folge findet man im gesamten (Alt-)Stadtgebiet Anspielungen auf verschiedene Grimm-Märchen, wie 7 überdimensionale Fliegen an einer Hauswand oder einen Eselhintern, aus dem gerade Goldstücke fallen. (Was mich sehr an Bonn mit seiner Versteifung auf Beethoven erinnert, der zwar hier geboren und aufgewachsen ist, aber den Rest seines Lebens in Wien gelebt und gewirkt hat.)
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Als Sexshop sollte man sich sich zweimal überlegen, ob man die eigenen Artikel mit „Schleuderpreisen“ bewirbt.

[Jaja.]

Wir haben uns letztens halb-spontankaufmäßig bei Neckermann ein neues Besteckset bestellt, um mal unsere zusammengewürfelte Besteckschublade etwas einheitlicher zu gestalten. Sieht ganz gut aus, hält sich auch gut in der Hand, alles in allem brauchbar.

Dachten wir.
Nach etwa zweieinhalb Wochen durften wir feststellen, dass die Beschichtung des Bestecks in der Spülmaschine an manchen Stellen abblättert und das Metall darunter anrostet. Ganz toll.

Also haben wir eine höfliche Mail an den Kundenservice geschrieben, dass wir uns erwartet hätten, dass das Besteck auch spülmaschinentauglich sei, und dass wir doch gerne unser Geld zurück oder ein gleichwertiges Set hätten, aber auch für andere Vorschläge offen wären.

Die lakonische Antwort:

Nach erfolgter Prüfung möchten wir Ihnen mitteilen, dass in der Artikelbeschreibung kein Hinweis hinterlegt ist das dieser Artikel für die Spülmaschine geeignet ist.

Einen Umtausch oder Rücknahme können wir Ihnen leider nicht anbieten.

Spülmaschinentauglichkeit ist auch nun wirklich nicht etwas, was man bei Edelstahl voraussetzen kann.

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