Geekery


Zur allgemeinen Erheiterung hier mal etwas, auf das ich letztens zu meiner großen Entzückung gestoßen wurde:
Das Monkey-Island-Hörspiel.

Des weiteren eine nette Anschaffung für jemanden, der endgültig in den Geek-Adel vorstoßen möchte:
Die geekigsten Fahrradreflektoren ever.

Denk sehr, weitermachen.

Nachdem ich letzten Dienstag abend mal nix zu tun hatte, hab ich nach ewigem Vorschaugenerve 😉 doch tatsächlich mal versucht, mir Monk anzugucken.
Die ersten 5 Minuten waren nicht sehr überzeugend. Naja, ultra-neurotischer Ex-Cop (Melvin Uldall² gekreuzt mit Columbo) löst anschienend immer Fälle für die offensichtlich unfähige Polizei von San Francisco. Aber man gibt ja allem eine Chance.
Dann: Szene in der Gerichtsmedizin. Richtiger Cop redet mit richtigem Gerichtsmediziner, während Monk im Hintergrund ob seiner Neurosen mit Hilfe eines Stückes Papier Krümel aus einer Tastatur befördert. Diese Tatstatur ist an einen Computer angeschlossen, auf dessen Display ein großes Fenster offen ist, mit dem Titel „Cases 1998 until today“ (oder so ähnlich).
(Der geneigte Hollywoodgeschädigte ahnt, was jetzt kommt…)
Während Mister Monk also in der Tastatur rumpult (ohne jedoch eine Taste zu drücken), erscheint folgender Dialog auf dem Monitor:
„DELETE ALL FILES? [YES] [NO]“. Klar.
Ein wenig später wird natürlich OK geklickt, und ein Fortschrittsbalken erscheint, der anzeigt, dass gerade sämtliche Fälle der Pathologie der letzten 10 Jahre entfernt werden, während die drei Anwesenden ohnmächtig auf den Bildschirm starren.

Da hab ich dann ausgemacht.

Ich bin für’s Fernsehn und Kino gerne bereit, mein Wissen über die Realität einzuschränken. Sei es Physik, Biologie, Chemie oder eben Informatik. Oder was auch immer.
Ich bin bereit zu akzeptieren, dass Computer jedwede Ausgabe mit einem Geräusch quittieren. Es ist völlig in Ordnung, dass alles, aber auch alles auf einem Rechner animiert ist. Dass Rechner in Sekunden hochfahren. Dass jeder Computer immer online ist. Dass komplizierte Berechnung Sekunden brauchen.
Es ist völlig in Ordnung, dass große Hacker beim Passwortknacken ununterbrochen auf der Tatstaur rumklackern müssen. Einfach Programm anschmeißen und warten wär ja langweilig.

Aber ich bin nicht bereit, zu akzeptieren, dass die anscheinend einzige Datenbank für gerichtsmedizinsiche Fälle (danach war großer Aufruhr, und die Sachen waren „unersetzbar“) in SF einen Tastatur-Kurzbefehl zum Löschen der kompletten Datensätze hat. Den man durch Rumkratzen in der Lücken zwischen den Tasten auslösen kann.
Ich bin nicht bereit, zu akzeptieren, dass man das ohne Administratorrechte kann. Und dass der „Ich lösche grad, lalalaa“-Fortschrittsdialog keinen Cancel-Button hat.
Und ich kann nicht akzeptieren, dass es dafür kein Backup geben soll.

Da hört der Selbstbetrug echt auf.
Ich weiß schon, wo die Leute ihre Angst vor Computern hernehmen.

Weil’s so schön auf das passt, womit ich momentan mein Leben ausfülle:

[Zum Vergrößern draufklicken]

Klick mich

[Wie dem Comic zu entnehmen, stammt er von PhD Comics. Pflichtlektüre für jeden, der sich im fortgeschrittenen Uni-Leben befindet. Go and read it.]

Wenn ich Zeit zuviel hätte™, dann würde ich an folgendem Contest teilnehmen:

http://omg.worsethanfailure.com/

Es geht darum, auf möglichst grausame, umständliche (aber lesbare) Weise einen Taschenrechner zu programmieren. Eine wunderbare Art, sich an C++ zu rächen *g

void Mo::increaseMobility(){
    
    Mo* mo = this;
    Parents* parents = mo->getParents();
    if (getToday() == Date::Monday){
        parents->buyCar(new Car(parents->getNewCarName()));

    }  else if (getToday() == Date::Sunday){
        mo->addCar(parents->getOldCar()); 
        mo->mobility++;

       cout << "Yeah, Baby!" << endl;
   }
}

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