Kontextfrei


Der Geburtstagsplan „schenk mir ein Buch, das dir gefallen hat“ hat super funktioniert. So super, dass an meiner Regalwand einige Umstrukturierungen sich in die Nähe der Unausweichlichkeit gedrängt haben. Nach der Feier hatte ich nämlich plötzlich mehr Bücher, als die bisher dafür designierten Fächer aufzunehmen in der Lage gewesen wären.
Also musste ein Regalteil -klassisch- durch ein Billy ersetzt werden. Und wenn man schonmal dabei ist, kann man ja auch noch direkt die Spielesammlung in einen Schrank verfrachten, wofür man allerdings einen größeren als den vorhandenen benötigen würde, aber die Werkzeugecke freut sich bestimmt auch über Türen, ach und die „Hausbar“ müsste dann auch noch woanders hin…

Ebay sei Dank hab ich den ganzen Krempel für zusammen 70 Tacken bekommen (statt 225 neu). Jetzt hab ich den Großteil meiner Freizeit letzte Woche damit verbracht, auszuräumen, umzustapeln, abzuschrauben, umzulegen, auseinanderzunehmen, umzuräumen, abzuhängen, zwischenzulagern, aufzustellen, auszumessen, abzusägen, einzuräumen, wieder auszuräumen, nachzumessen, umzuräumen, zurechtzurücken und wieder einzuräumen.
Und mit dem Ergebnis bin ich durchaus zufrieden 🙂 .


Neue Regalwand

 
 
Peter Fox eignet sich dazu übrigens wunderbar als Soundtrack.

Montag Abend war ich von Köln auf der 555 nach Bonn unterwegs. Zwischen Godorf und Wesseling ist da Tempo 100. Brav wie der Onkel Mo ist, ist er natürlich auch diese 100 gefahren. Plus ein paar Prozent, weil Tachos ja immer lügen 😉 .
Nach der Ausfahrt Wesseling sah ich dann einen dunklen Kombi in einem Waldstück stehen. Meine Gedanken waren ungefähr diese:
Was macht denn ein Auto um diese Zeit da drüben? Polizei kanns ja nicht sein, dafür steht das zu weit weg, und außerdem im falschen Winkel. Na egal, ich fahr ja auch nich schneller als erlBITZzz! Hö?
War wohl doch die Polizei. Und waren wohl doch ein paar Prozent zuviel.

Naja. Hab mich jetzt nicht großartig geärgert, dürften bestenfalls 3 oder 4 km/h drüber gewesen sein. Hat mich trotzdem gewundert, nach meinem Wissen hätte ich nicht über der Blitzgrenze sein sollen.
 
 
Gestern Abend ist mit dann eingefallen, warum es geblitzt hat.
Es war 11.
Ab 10 ist auf der Strecke 80.
Shit.

Sowas verpeilt man schonmal nach dreistündigen Diskussionsrunden.

Bei IKEA gibt es eine Badezimmerplastik-Serie (die unter Anderem einen Mülleimer und eine Klobürste umfasst) mit dem vielsagenden Namen Viren.

Gestern im James Joyce, die üblichen Sinnfrei-Gespräche.

„Lass uns gegen die Sommerzeit rebellieren, indem wir einfach weiterhin so zur Arbeit gehen, als ob Winterzeit wäre.“
„Hm…. – das würde keinem auffallen.“



 
* Ich bin offensichtlich bei weitem nicht der erste, der dachte, er hätte weit genug vorne geparkt.**
 
** Zum Glück hab ich mir den Lack nicht angehauen.

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