Bonn


Heute morgen auf der A59:
Jede Menge mobile Barken, so wie sie auch für Autobahnbaustellen verwendet werden, standen in regelmäßigem Abstand auf dem Seitenstreifen naben der Leitplanke.

Mir schwant, dass da bald mit verkehrsbehindernden Maßnahmen zu rechnen ist…

Im Grunde weiß ich ja, dass die A59 zwischen Hangelar und Kreuz Beuel auf drei Spuren erweitert werden soll. Eigentlich sollte mir das einigermaßen egal sein können, weil ich üblicherweise in Hangelar (also vorher) abfahre. Aaaaber: die Barken standen auch schon kurz vor der Ausfahrt.

Den Eindruck hab ich zumindest.

Schon zum zweiten Mal diese Woche: ich fahre bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel zu Hause los, und sobald ich über die Südbrücke bin, befinde ich mich in dickem, Siebengebirge-unsichbar-machendem, sonnenundurchlässigem Nebel.
 
 
Heute war’s zwar hinter Beuel wieder normal, vorgestern hat sich das bis zur FH gezogen.

Ich war heute morgen im Bad Godesberger Bürgerbüro, um ein polizeiliches Führungszeugnis zu beantragen (fürn Job) und mich endlich mal um nen neuen Perso zu kümmern (is ja auch erst ein halbes Jahr abgelaufen…).
Sehr nette Neuerung, die mir aufgefallen ist:

Neuerdings steht auf den Wartemarken nicht nur die Nummer, sondern auch, wieviele Leute vor einem dran sind. Nett. (Gut, wenn man die Nummer 11 hat, nich so unbedingt nötig, aber trotzdem nett)

Die Sachbearbeiterin, zu der ich durfte, hat nebenbei auch wirklich jedem Klischee entsprochen:
Sie hieß Frau Krause-Hasenbrinck, war so Mitte 40, hatte eine Brille auf der Nasenspitze sitzen und Probleme mit dem Computer, weil gestern ein Update eingespielt wurde. (Was meinen Krempel zum Glück nich betraf)

Uff.
Hab grad nen schönen großen nicht wirklich neuen schwarzen verspiegelten Kleiderschrank abgeholt und nach oben getragen. Hat gerade so ins Auto gepasst (sprich: ich war gezwungen, im 2. Gang zu fahren, alles andere war nich drin).
Und das Ding hat uns nur nen Kasten Sinalco gekostet. 🙂

An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass der Bonner Tausch- und Verschenkemarkt einer der geilsten Einrichtungen ist, die es in dieser meiner favorisierten Stadt gibt. Billiger kann man nicht an Einrichtungsgegenstände kommen 🙂 . Haupttauschware ist übrigens ein Kasten Bier.

Eben fuhr ich fröhlich durch den Bonner Nachtverkehr, und durfte kurz vor der Viktoriabrücke an ner Ampel anhalten. Auf der Spur neben mit bleibt ein Roller stehen.

Ein Blick zur Seite. „Hm. Komischer Typ.“
Ein zweiter Blick. „Hat der da einen Flokatiteppich zwischen den Beinen stehen?“
Auf einmal bewegte sich der Flokati, drehte den Kopf und guckte mich an.

Der hat doch tatsächlich seinen Hund auf dem Roller transportiert! Isch gloof et hackt!
Und dat Tierchen sitzt da seelenruhig (und ungesichert) in der Gegend rum.

Menschen gibts…

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