Kontextfrei


Mit dem heutigen Tag habe ich das erste Jahr 8-Uhr-Fotos voll.
Ich bin überrascht, wie schnell das Jahr vorbei ging. Und ich denke kein Stück daran, irgendwann damit aufzuhören. Offizieller Plan ist jetzt, das bis ins Sterbebett durchzuziehen. (Nicht, dass ich mir vorher ne zeitliche Beschränkung gesetzt hätte.)
Inzwischen hat man sich in meinem Umfeld mehr oder weniger an meinen „Spleen“ gewöhnt; die einen finden es lustig, die anderen nach wie vor dämlich (fürchte ich). Man wird jedenfalls auf Dauer relativ schmerzfrei, was das Machen der Bilder angeht. Sollen die Leute in der Bahn doch doof gucken. (mehr …)

Mein Gott, war das schlecht. Das tat schon fast weh.

Die Taktik der Deutschen („Lasst uns die Spanier verwirren, indem wir Fehlpässe spielen und uns nicht bewegen“) war offensichtlich nicht ganz die beste.

Wenn man an den Selbstbedienungskassen im real auf den „Hilfe“-Button drückt (nein, nicht ich), erscheint folgende hilfreiche Nachricht:

„Bitte rufen Sie um Hilfe.“

Natürlich mit (lauter) Sprachausgabe.

Ich trinke zu viel Koffein.

Korrektur: ich habe zu viel Koffein getrunken.
Ich hab gestern Abend beschlossen, (erstmal) kein Koffein mehr zu mir zu nehmen. Nada.

Gestern Nachmittag war ich wieder mal an einer Stelle angekommen, an der ich wie so oft die dritte Flasche Mate längst hinter mir gelassen hatte (wahlweise auch ein Liter Tee oder auch beides), und befand mich im Koffeinloch. Das ist dieser typische Zustand, wo man merkt, dass die ganze Wachheit nur aufgesetzt ist und das Hirn schon runterfährt. Gedanken zu halten, insbesondere komplexere, ist da eher schwierig.
Kurz gesagt: man kriegt nix auf die Reihe.

Und in eben diesem äußerst nervigen Zustand fiel mir ein, dass ich frühertm, d.h. bis zum vierten oder fünften Semester, eigentlich ganz gut ohne Koffein ausgekommen bin. Von der gelegentlichen ein oder anderen Cola oder nem Tässchen Tee mal abgesehen, aber da war das Koffein auch nicht der Grund der Einnahme.
Und ich hab das Gefühl, dass ich mich zu der Zeit wesentlich besser konzentrieren konnte. Kann natürlich sein, dass mir das nur retrospektiv-verklärt so vorkommt. Aber das steht es zu ergründen.
Den Urzustand würde ich jedenfalls gerne wieder herstellen.

Heute morgen war schonmal hart.

Vor meinem Bürofenster wird gerammelt.
Tztztz.

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